Heimatverein Rosellen e.V.

vorm. Reiterverein 1881 Rosellen

Die Treuen Husaren seit 1982

Husarenzug Blaue Husaren II von 1982-1989

Husarenzug Treue Husaren seit 1990

Wir hatten bereits mehrere Jahre die Uniform der Tellschützen getragen, als wir uns im Alter zwischen 15 und 16 Jahren entschlossen, einen neuen Zug zu gründen :

Peter Schillings  – Werner Klinder jun. – Thomas Krieger 

Robert Schoenen – Detlef Mehring – Wilfried Moitzheim – Detlef Awiszus

Die Entscheidung, welchen Zug mit welchem Namen wir gründen würden, wurde uns vom ältesten Regimentszug „Blaue Husaren“ leicht gemacht. Es kam uns aus Kostengründen sehr gelegen, dass wir deren Uniform übernehmen konnten. Also gründeten wir einen weiteren Husarenzug und nannten uns ganz einfach Blaue Husaren II.

1982: Thomas Krieger  – Peter Schillings  – Wilfried Moitzheim - Detlev Awiszus – Robert Schoenen

Die beiden ersten Jahre war Thomas Krieger unser Zugführer, seit 1984 führt unser Zugkamerad Wilfried Moitzheim in ununterbrochener Folge unseren Zug an.

Wir waren zwar alle noch recht jung, aber beim Schießen nicht zu unter-schätzen. Gleich im ersten Jahr, als wir beim Pokalschiessen teilnahmen, wurde unser Zugkamerad Robert Schoenen bester Einzelschütze.

Es erfüllte uns mit Stolz und Dank, dass wir gleich ab dem ersten Jahr zum Festumzug die alte Reiterstandarte des ehemaligen Reitervereins tragen durften. Träger waren in diesen Jahren Wilfried Moitzheim, Johannes Schoenen, Stefan Dünbier und Frank Schoenen. Im Jahre 2000 haben wir diese Aufgabe an den Jägerzug „Schürzenjäger“ abgegeben.

Wehmütig denken wir noch heute an eine Tradition zwischen 1987 und 1993 zurück, als unser Zug vom zweimaligen Schützenkönig Franz Kubicki und seiner Ehefrau Resi am Festdienstag zum Jägermeisterfrühstück eingeladen wurde. Der Jägermeister wurde zunächst zünftig aus Schnapsgläsern serviert, die überaus sympathischen Gastgeber bewiesen uns aber auch, dass sie Biergläser besaßen. So passierte es, dass an einem Frühstücksmorgen bis zu 7 Liter Jägermeister verzehrt wurden. Die Nachmittagsparade wurde dann für einige unter uns zu einer nicht zu unterschätzenden Kraftprobe.

In den ersten Jahren als Husaren merkten wir bald, dass wir immer „die kleinen Blauen Husaren“ waren. Also entschlossen wir uns, dem Zug einen neuen Namen zu geben. Im Hinblick auf die Treue, die wir unserem Heimatverein geschworen hatten, waren wir uns recht bald alle einig und nannten uns ab 1990 „Treue Husaren“.

Selbstverständlich engagieren wir uns auch in unserem Husarenkorps. So stellten die Zugkameraden Peter Schillings, Stefan Sperber (2x), Detlef Awiszus, Günter Klinder, Stefan Dünbier und Wilfried Moitzheim bis heute den Husarenkönig.

Klar, wir beteiligten uns gerne am Tauziehwettbewerb, der jährlich im Festzelt ausgetragen wurde, denn wir waren junge Burschen und ganz schön stark. Jedenfalls haben wir häufig den Wettbewerb gewonnen. Es war um 1995, als wir wieder einmal Sieger waren. Aber es war uns überhaupt nicht aufgefallen, dass auf der anderen Seite unser Oberst Hans Drebenstedt mitkämpfte. Erst als unser Oberst mit zerfetzter Uniform plötzlich außerhalb des Zeltes vor der Frittenbude lag, wurde uns die ganze Peinlichkeit bewusst. Wir sind heute noch dankbar, dass wir uns an der Anschaffung einer neuen Uniform nicht beteiligen mussten. 

Überglücklich waren wir alle in unserem Zug, als die Treuen Husaren für 1999-2000 mit Johannes Schoenen als S.M. Johannes I., der seit 1985 unserem Zug angehört, den Schützenkönig in Rosellen stellten.

Die Weiteren Schützenkönige:

Günter Klinder                   Günter I.                         2007-2008

Stefan Dünbier                   Stefan I.                          2011-2012

Michael Schmitz                 Michael II.                      2015-2016

Wilfried Moitzheim            Wilfried I.                       2017-2018

2003   v.l.: Volker Stange – Stefan Dünbier – Wilfried Moitzheim 

                                                                 Michael Schmitz – Johannes Schoenen – Günter Klinder - Detlev Awiszus

Peter Schillings – Stefan Sperber

Ganz besonders erwähnen möchten wir die einmalige Möglichkeit, einen eigenen Versammlungsraum zu haben. Es handelt sich um die sogenannte Maibude von Agnes Moitzheim, unter dem Nussbaum am Kollenberg, die wir dankenswerter Weise immer wieder benutzen dürfen. Hier feiern wir auch jährlich mit der Dorfgemeinschaft in den 1. Mai und stellen einen Maibaum auf, der von uns bis zum nächsten Morgen streng bewacht wird. Denn es wäre nicht das erste Mal, dass uns ein Maibaum gestohlen wird; andererseits waren aber auch wir in der Vergangenheit diesbezüglich nicht immer untätig. Den wohl in unserem Kreis höchsten Maibaum mit 36 m setzten wir Anfang 1980. Über dieses Ereignis wurde sogar im Lokalsender von News 89.4 berichtet.

Im Jubiläumsjahr präsentiert sich unser Zug mit den Schützen: 

Wilfried Moitzheim (Zugführer) – Peter Schillings - Flügelleutnant)

Stefan Dünbier (Spieß) – Detlev Awiszus – Günter Klinder – Stefan Sperber

Michael Schmitz – Johannes Schoenen – Volker Stange

Unser Zugname verpflichtet; wir sind dem Heimatverein treu verbunden.

Treue Husaren 2017

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